01.02.2017

Besuch aus Brüssel

Ein überraschender Besuch, der gegenseitige Anregungen zwischen Trott-war und DouchFLUX in Brüssel bringt – David Trembla, Alois, Karin Engel-Hüppe (v. re. nach li.)

Überraschungen gibt es bei Trott-war häufig. Doch an diesem Donnerstag war auch die Überraschung ungewöhnlich. Völlig unerwartet stehen kurz vor Weihnachten zwei Männer in der Redaktion: David Trembla aus Brüssel und Alois – sein Nachname sei unwichtig – aus Stuttgart. Eigentlich wollten sie an der alternativen Stadtführung mit Thomas Schuler teilnehmen. Da sie diese um einige Minuten verpasst haben, kommen sie stattdessen in die Redaktion, um sich hier umzuschauen. David arbeitet für DoucheFLUX, die Straßenzeitung in Brüssel, und interessiert sich sehr für die Arbeit von Trott-war und die Straßenzeitung. Alois und David unterhalten sich auf Esperanto. Da bei Trott-war niemand Esperanto spricht, fällt die Wahl zur Verständigung auf Englisch. Wir tauschen uns über die redaktionelle Arbeit aus, wobei Trott-war von der belgischen Straßenzeitung erfährt, die ihren Sitz und ihren Verbreitungsraum im Großraum Brüssel hat. DoucheFLUX wurde 2011 gegründet, mit dem Ziel die Öffentlichkeit auf das Problem Armut aufmerksam zu machen und darüber aufzuklären. Alle Aktionen und Angebote sind für und mit Menschen ohne Wohnung, egal ob mit oder ohne Papiere. Wir vereinbaren, in Kontakt zu bleiben, um uns weiterhin über unsere Arbeit für sozial benachteiligte Menschen auszutauschen und auch über gegenseitige Aktionen zu berichten. Mit einem Selfie dokumentiert David Trembla das unverhoffte Treffen in der Redaktion von Trott-war. Zur Stadtführung von Thomas Schuler am darauffolgenden Tag sind beide pünktlich vor Ort.

www.doucheflux.be

Foto: David Trembla

Text: keh