Trott-war Verkäufer werden - unser Jobangebot

Die Straßenzeitung Trott-war zu verkaufen ist eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Der Zuverdienst wird innerhalb bestimmter Grenzen nicht auf Sozialleistungen angerechnet.
Trott-war-Verkäufer kann jeder werden, der über ein geringes Einkommen verfügt oder wohnungslos ist.

Einen fairen Start bietet Trott-war mit den ersten zehn Zeitungen, die wir zusammen mit der Verkaufsausrüstung (Kittel, Ausweis, Tasche) gratis zur Verfügung stellen: das Startkapital.

Alle weiteren Zeitungen müssen für 0, 85 Euro im Vertrieb eingekauft und auf der Straße für 1,70 Euro verkauft werden. So erhält der  Verkäufer die Hälfte des Heftpreises: Er verdient pro Zeitung 0, 85 Euro.
 
Die Trott-war-Verkäufer bestimmen selbst über ihre Arbeit. Sie legen fest, wann, wie lange und wie oft sie verkaufen.  Die Vorgaben des Trott-war-Vertriebs beziehen sich allein auf das "Wie" des Verkaufs:
 
Während des Verkaufs dürfen die Verkäufer nicht betrunken sein, nicht unter Drogen stehen und nicht betteln.

Festanstellung - ein Arbeitsplatz als Verkäufer
Für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben, bietet Trott-war neben dem Zeitungsverkauf auch Festanstellungen als Verkäufer.
 
So werden beträchtliche öffentliche Mittel gespart, etwa Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II.

Neue Stellen ab 2007
Seit Januar 2007 stellt Trott-war Mitarbeiter fest als Verkäufer ein. Es besteht aus einem dreistufigen Festanstellungsmodell, gültig ab 5oo verkauften Heften pro Monat. Alle fest angestellten Verkäufer nehmen am Wohnprojekt der Straßenzeitung teil, können also eine Wohnung von Trott-war e.V. erhalten

Stufe 1: Halbe Stelle - 500  bis 749 Euro Lohn
Wer 500 bis 749 Zeitungen pro Monat verkauft, erhält pro verkaufter Zeitung 1 Euro. Er ist damit sozialversichert, hat auch Urlaubs- und Weihnachtsgeldanspruch. Ab 500 verkauften Heften kommt eine freiwillige Aufwandspauschale von 19,50Euro hinzu, die als Fahrkostenzuschuss gedacht ist.

Stufe 2: Dreiviertel Stelle - 825 bis 1099 Euro Lohn
Wer 750 bis 999 Zeitungen verkauft , wird mit 1,10 Euro je verkaufter Zeitung entlohnt und erhält alle Leistungen der Stufe 1. Hinzu kommt eine freiwillige Aufwandspauschale von 37 Euro, die als Fahrkostenzuschus gedacht ist. Außerdem beteiligt sich Trott-war an der privaten Altersvorsorge und zahlt dem Verkäufer 50 Euro pro Monat in eine betriebliche Altversorsorge (Pensionskasse).

Stufe 3: Volle Stelle - ab 1200 Euro Lohn
Wer jeden Monat 1000 oder mehr Zeitungen verkauft, bekommt 1,20 Euro je verkaufter Zeitung und alle Leistungen der Stufe 1. Dazu kommen eine freiwillige Aufwandspauschale von 50 Euro, die als Fahrkostenzuschuss gedacht ist.  Bei der privaten Altersvorsorge beteiligt sich Trott-war mit 100 Euro. Zusätzlich finanziert Trott-war medizinische Hilfen, übernimmt die kompletten Kosten für Zahnersatz, Sehhilfen und Ähnliches.

Eine feste Anstellung kostet deutlich mehr als ein Verkäufer erwirtschaften kann. Um diese Anstellungen zu finanzieren, benötigt Trott-war also die Hilfe von Spendern und Sponsoren. Helmut H. Schmid, Geschäftsführer

Ansprechpartner für Spenden:
Beatrice Gerst
Trott-war
Hauptstätter Straße 138a

70178 Stuttgart    Telefon: 0711 - 601 87 43-14 Montag bis Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr Mail: bgerst@trott-war.de. Kommen Sie vorbei - nutzen Sie Ihre Chance!

 

 


 
trott-war e.v.·