18.09.2018

Bildung als soziales Schutzschild?

Symposium über die Zusammenhänge von „Bildung - Armut - Gesundheit“

Teenager lehnt an Ziegelwand

Stuttgart. „Kann Bildung allein Armut vermeiden?“ – dies wird sicher eine der Fragen sein, die beim Symposium „Bildung – Armut – Gesundheit“ am Freitag, 19. Oktober 2018, in Stuttgart behandelt werden. Zahlreiche Experten werden sich dem zentralen Thema „Sozialbedingte Ungleichheit durch unzureichende Bildungschancen“ widmen. Auch Trott-war ist dabei.

Zu dem Symposium mit Vorträgen, Diskussion und Erfahrungsaustausch lädt die Fröhlich Management GmbH, von 9 bis 16.30 Uhr in den „freiRaum“ der Kulturinsel, Güterstraße 4, in Stuttgart-Bad Cannstatt ein.

Unter anderem werden als Referenten Prof. Dr. Dieter Ahrens von der Hochschule Aalen, Autorin und Arbeitsvermittlerin Undine Zimmer aus Reutlingen sowie Dr. Wido Geis vom Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln vertreten sein. Sie werden die Zusammenhänge von Bildung, Armut und Gesundheit von verschiedenen Seiten beleuchten. Betrachtet wird zudem der Beitrag über Schulen für Bildungsgerechtigkeit, Referent ist Schulleiter Jochen Nossek aus Backnang. Von großem Interesse werden sicherlich auch die Antworten sein, die Gerhard Freund, stellvertretender Landesvorsitzender des Verbandes für Erziehung und Bildung in Baden-Württemberg (VBE), auf die Frage gibt: „Durch welche Maßnahmen könnte die Chancengleichheit in der Bildung verbessert werden?“.

„Wir wollen darüber sprechen, welche sozial- und gesellschaftspolitischen Grundlagen und Fördermöglichkeiten es zur Bildungsgerechtigkeit gibt“, informiert Edmund Fröhlich. Vielleicht kann Bildung im weiteren Sinne als soziales Schutzschild zur Armutsprävention beitragen. Dazu passen unter anderem Erfahrungsberichte von Helmut H. Schmid und Thomas Schuler von der Stuttgarter Straßenzeitung „Trott-war“, die über Arbeitsplätze für Menschen mit wenig Chancen referieren.

Außerdem bietet die begleitende Ausstellung „Die Generation Chips“ zusätzliches  Diskussionspotenzial im Hinblick auf Kinderarmut.

Die Tagungsgebühr von 70 Euro, ermäßigt 25 Euro, beinhaltet einen Imbiss inklusive Getränke. Anmeldeschluss ist am 10. Oktober 2018.

Programm

 

Weitere Informationen und Anmeldung
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